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Begriffsdefinition, Erläuterung
 

Boddenküste

Küste im Bereich einer postglazial überfluteten Grundmoränenlandschaft, gegliedert in Küstenvorsprünge und seichte Meeresbuchten mit unregelmäßigem Umriss. Eine charakteristische Boddenküste findet sich an Teilen der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Hier sind die Bodden mit runden bis ovalen Umrissen, zumeist von West nach Ost zu Boddenketten aneinandergereiht und über mehr oder weniger breite Meeresarme - häufig als Strom oder Sund bezeichnet - mit der offenen See verbunden. Während der holozänen Landschaftsentwicklung wurden sie durch Haken und Nehrungen zwischen den Pleistozänkernen von der Offensee abgetrennt. Die Boddenumrandungen sind somit allseitig durch den Wechsel von Steil- und Flachküstenabschnitten gekennzeichnet.


Siehe auch:  Haken, Nehrung

 

Digitales Geländemodell Fischland-Darß-Zingst
Digitales Geländemodell Fischland-Darß-Zingst
50 * 50 Meter Rasterweite
Quelle: ©AG Kartographie & Fernerkundung der MLU Halle, D. Thürkow
 
 

ThemenrubrikenDefinierte Themenkomplexzugehörigkeit(en): Geomorphologie | Hydrologie | 
 
 
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Letzte Aktualisierung: 21.08.2009 (08:11)
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